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Boza

Boza

MA/TN, 2014, 52 min, R: Walid Fellah 


Boza bedeutet Sieg auf Bambara, einer der Sprachen Malis. „Boza“ ist auch der Ruf der MigrantInnen, wenn sie es in die spanischen Exklaven Ceuta oder Melilla geschafft haben.

Der Film des tunesischen Regisseurs Walid Fellah zeigt die Realität der MigrantInnen und die brutalen Auswirkungen des von Europa erzwungenen und bezahlten Grenzregimes in Tunesien und Marokko. Nah dran an den Alltagserfahrungen und eigenen Reflexionen über die ihnen aufgezwungene Rechtlosigkeit begleitet die Kamera Geflüchtete in un(aus)haltbaren Situationen auf ihrem Weg nach Europa. In Europa angekommen endet die Rechtlosigkeit nicht. Der Regisseur Walid Fellah beteiligte sich als Teil einer tunesischen Delegation am „Marsch für Freiheit“ von Flüchtlingen und MigrantInnen aus ganz Europa von Straßburg nach Brüssel. Durch die Dokumentation des selbst organisierten Flüchtlingsmarsches schlägt „Boza“ die Brücke zwischen der Situation an den europäischen Außengrenzen und den Kämpfen für Bleiberecht und Bewegungsfreiheit in Europa selbst.

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Boza
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