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Und morgen die ganze Welt

Und morgen die ganze Welt

FR/DE 2020, 111 min, R: Julia von Heinz, K: Daniela Knapp, D: Mala Emde, Noah Saavedra, Luisa-Céline Gaffron, Andreas Lust 


Luisa ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland.

Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die Faschos zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss beim charismatischen Alfa und dessen bestem Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein erlaubtes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte…
Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten: Wie aus dem richtigen Leben gegriffen, hat Julia von Heinz nach einem gemeinsam mit ihrem Ehemann John Quester geschriebenen Drehbuch einen ebenso politischen wie persönlichen Film realisiert. Mit direkter Wucht und emotionaler Intelligenz zeichnet die Filmemacherin ein Bild vom Deutschland des Jahres 2020, das aktueller und brisanter nicht sein könnte. In der Hauptrolle fasziniert Mala Emde (303) als kämpferische junge Frau, die im Sturm und Drang der Gefühle vor radikalen Entscheidungen steht. An ihrer Seite erweisen sich Noah Saavedra (FREUD), Tonio Schneider und Luisa-Céline Gaffron (ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL) als nicht minder aufregende Entdeckungen.

__ Revolutionäres Kino. – Tagesspiegel

__ Eine Antifa-Milieustudie voller Dringlichkeit. – Süddeutsche Zeitung

__ Atmosphärisch, dicht erzählt, absolut aktuell und politisch notwendig.– kinokino

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
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Kunst im Kino - Saison 2020/21Klassik im Kino