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La Cordillera de los Sueños

La Cordillera de los Sueños

CL/FR 2019, 85 min, R: Patricio Guzmán, K: Samuel Lahun 


Patricio Guzmán befasst sich im letzten Teil der Trilogie zur Heimat mit der zentralen Andenkette und dem Gedächtnis der bewegten Bilder.

Es ist der persönlichste Film des 1941 geborenen Chilenen Patricio Guzmán geworden. Neben den Bergen, die Chiles Landschaft dominieren, beschäftigt ihn die Geschichte des Landes. Somit steht das, was man Erinnerung nennt, auch in LA CORDILLERA DE LOS SUEÑOS wieder im Zentrum, und Erinnerungen sind heute mehr denn je mit Bildern verbunden, die gemacht werden.
Guzmán betrachtet die Natur seiner Heimat als Sinnbild der politischen Geschichte von revolutionärer Utopie, faschistischer Diktatur und neoliberalem Raubbau. Nach der Atacama-Wüste und dem Wasser des Pazifiks widmet er sich nun dem Anden-Massiv, der Kordilleren. 80 Prozent der Oberfläche Chiles macht es aus und bleibt doch ein blinder Fleck im chilenischen Bewusstsein. Patricio Guzmán führt uns, begleitet und geleitet von seiner sanften Stimme und einem persönlichen Text, sowohl hin zu politischen Fragen und ökonomischen Realitäten des Landes als auch hinein ins künstlerische Verarbeiten und ins Bildermachen. Sein Film ist ein Werk der Bewusstmachung, eines, das nicht zuletzt die Frage nach dem Sinn der Bilder stellt in einer Zeit, in der alle, die ein Mobiltelefon besitzen, auch Filme machen können.

__ Patricio Guzmán vollendet eine großartige Trilogie, die eine persönliche, politische und philosophische Reise durch die Geschichte und Landschaft Chiles beschreibt. – Variety

__ Ein Kino der größtmöglichen Kontraste, das in den sich öffnenden Spalten beeindruckende poetische und politische Bilder findet. – Filmbulletin

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
La Cordillera de los Sueños
Moviemento-Programmzeitung
Nr 376 – Sept/Okt 2020
XE ExtractsKunst im Kino - Saison 2020/21
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Film der Woche: Persischstunden