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Eisenberger – Kunst muss schön sein, sagt der Frosch zur Fliege

Eisenberger – Kunst muss schön sein, sagt der Frosch zur Fliege

CH 2018, 93 min, R: Hercli Bundi 


Wo beginnt die künstlerische Freiheit und wo endet sie? Und braucht es dazu eigentlich noch Künstler?

Wo beginnt die künstlerische Freiheit und wo endet sie? Mit dem österreichischen Künstler Christian Eisenberger erleben wir, was es bedeutet, jeden Tag einmalig sein zu müssen und Erwartungen zu bedienen. Wir sehen, wie Kunst entsteht, wie der Kunstbegriff über alle Grenzen hinaus erweitert wird und was den Kunstmarkt antreibt. Mit 40 Jahren hat der Österreicher über 45.000 Werke geschaffen. Galerien, Kunstmessen und Museen stellen ihn aus und bestimmen die Preise. Um dieses System herauszufordern, schreckt der Künstler nicht davor zurück, eigene Arbeiten zu zerstören. Mit großer Lust beobachtet er, wie aus Zufall Kunst entsteht und sein überbordendes Schaffen nicht nur sein Publikum überrascht, sondern auch ihn selbst. Frühe Aufmerksamkeit genossen Eisenbergers Kartonfiguren. Über 9.000 Stück stellte er auf Straßen und Plätzen aus, wo jeder sie einsammeln konnte. Ebenso faszinierend sind seine Land-Art-Installationen. Ganz ohne Publikum schafft Eisenberger rund um den Bauernhof seiner Eltern in Semriach aus Gräsern, Tannenzapfen, Rauch oder Eis fragile Skulpturen und Bilder.

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Eisenberger – Kunst muss schön sein, sagt der Frosch zur Fliege
Moviemento-Programmzeitung
Nr 368 - September 2019
Klassik im KinoNachts im MoviementoLa Flor
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Film der Woche: Lillian