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Pio

A Ciambra

IT/DE 2017, 118 min, R: Jonas Carpignano, K: Tim Curtin, D: Pio Amato, Koudous Seihon, Damiano Amato, Francesco Pio Amato, Iolanda Amato, Patrizia Amato 


Jonas Carpignano erzählt ein mitreißendes sozialrealistisches Coming-of Age-Drama, in dem die Darsteller sich selbst spielen.

Der 14-jährige Pio wächst in einer Roma-Familiengemeinschaft auf, die mehrere Wohnblocks einer italienischen Stadt bewohnt. Perspektiven gibt es dort nicht, dafür umso mehr Zusammenhalt untereinander. Pios großes Idol ist sein älterer Bruder Cosimo, dem er auf Schritt und Tritt folgt. Als Cosimo und sein Vater im Knast landen, liegt es auf einmal an Pio, für sich und seine Familie zu sorgen. Er beginnt, kleinere und größere Verbrechen zu begehen und seine Diebstahlbeute zu Geld zu machen – ein schlechtes Gewissen hat er dabei nicht, für ihn scheint dies der ganz normale Weg zu sein, eine Familie zu ernähren. Begleitet wird er bei seinen Raubzügen von Ayiva, einem Flüchtling aus Burkina Faso, mit dem er sich langsam anfreundet. Doch dann muss Pio eines Tages eine schwierige Entscheidung treffen…
Nach MEDITERRANEA ist PIO der zweite Spielfilm von Jonas Carpignano.

__ Jonas Carpignano gibt in seinem sozialrealistischen Drama einen tiefen Einblick in die Parallelgesellschaft der Roma in Italien und erzählt mit großer Sympathie vom Erwachsenwerden seines 14-jährigen Protagonisten. – Filmstarts.de

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Pio
Moviemento-Programmzeitung
Nr 351 - April 2018
Klassik im Kino 18/19Rearview
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Film der Woche: Astrid